42. Internationale Rassehundeausstellung Nürnberg

Einen festen Platz im Terminkalender des ambitionierten Züchters aller Hunderassen und Rassehunde hat die Ausstellung CACIB. Am 09. und 10. Januar 2016 fand sie bereits zum 42. Mal in Folge in Nürnberg statt. Veranstalter war der Verband für das Deutsche Hundewesen Franken (VDH.

Über 3000 Rassehunde bei der Hundeausstellung

Über 3o00 Rassehunde aus ganz Europa kämpften um die begehrten Anwartschaften des CACIB = Certificat d’Aptitude au Championat International de Beaute (Anwartschaft auf den Titel des Internationalen Schönheitschampion). Nebenbei geht es auch um den Titel des Frankensiegers „BEST IN SHOW“.

Neben dem guten Aussehen zählte auch die Geduld der Bewerber, denn die Preisrichter sahen nicht nur genau hin, sondern fassten auch manchmal „nach“. Insgesamt wird Aussehen, Wesen und das Zusammenspiel dieser Faktoren bewertet.

Auch Mischlingshunde hatten ihre Chance

Aber nicht nur die Hunde mit teilweise adeligem Stammbaum konnten gewinnen, auch Mischlingshunde bewarben sich erstmals im Wettkampf „Pfiffiger Mix“ um die begehrten Trophäen.
Damit sich die Aufregung auch lohnte, erhielt jeder Hund eine Urkunde. Die drei Sieger bekamen Sachpreise.

Viele Attraktionen für Hundehalter

Doch auch außerhalb des Bewertungsrummels gabe es viele Attraktionen. Sehr beeindruckend waren die Darbietungen in verschiedenen Hundesportarten: Agility, Turnierhundesport, Fly Ball, Dog Dancing. Auch die Rettungshunde des BRH Franken zeigten ihr Können.

Natürlich waren auf dem Nürnberger Messegelände auch zahlreiche Aussteller anwesend. Die knapp 18.000 Besucher konnten sich über die neuesten Trends bei der Hundemode oder auch beim Hundespielzeug informieren.
Natürlich gabes auch zahlreiche Informationen um die Hundegesundheit, zu der letztendlich auch die Hundeernährung zählt.
Sehr interessant waren auch die zahlreichen Hundebücher, in denen man sich die besten Anregungen für die Hundepflege holen konnte.

Peta kritisiert CACIB

Kritik kam von der Tierrechtsorganisation Peta. Hauptargument der engagierten Tierschützer war, dass trotz vieler ausgesetzter Tiere die Hundezucht„industrie“ laufend Nachschub produziere. Kritisiert wurden auch die teilweise sinnlosen angezüchteten Deformationen, die nur dazu dienten, einem irrgelaufenen Zuchtideal nahe zu kommen.

 

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Die Hunde der Prominenten – die prominenten Hunde

In Deutschland gibt es jüngsten Zählungen zufolge fast 7 Millionen Hunde aller Hunderassen. Doch nicht nur in Deutschland gilt der Hund als bester Freund des Menschen. Aus dem Heer der namenlosen Viebeiner wurden sogar einige weltberühmt.

Weltberühmte Hunde

Manche Hunde wurden durch ihre „Karriere“ berühmt, manche durch ihren berühmten Hundehalter.

Lassie

Die Mutter aller Hunde ist wohl Lassie. Kaum ein Mensch auf dem Globus kennt die kluge Collie-Hündin nicht. In zahlreichen Abenteuern hat sien ihren Freund Timmy vor Schlimmerem bewahrt. Es ist der einzige Hund, der in Hollywood auf dem „Walk of Fame“ mit einem Stern verewigt ist.

Laika

Auch die Hündin Laika wurde durch ihre eigene Leistung berühmt. Sie war das erste Lebewesen, das die Erde verlassen hat. An Bord der russischen Raumkapsel Sputnik umkreiste sie am 3. November 1957 mehrfach den Globus. Leider bezahlte sie das Abenteuer mit ihrem Leben.

Daisy

Rudolph Moshammer hatte seine Dame aus dem Hause Yorkshire-Terrier immer dabei. Selbst für die Zeit nach seinem Tod hat „Mosi“ für die Hündin vorgesorgt. Ein Teil des Vermächtnisses des Modezars diente dafür, die Hundedame bis ans Lebensende zu versorgen.

Bo 1 und Bo 2

Wie einsam es um den amerikanischen Präsidenten mitunter ist, verdeutlicht das Zitat das dem amerikanischen Präsidenten Harry Truman (1884-1972) zugeschrieben wird: „Wenn Du in Washington einen echten Freund haben willst, dann schaffe Dir einen Hund an!“ So kam der Mischling Bo ins Haus des amerikanischen Präsidenten.
Ein portugisischer Wasserhund war es, den Präsident Obama im Wahlkampf seiner Familie versprochen hat. Der mächtigste Mann der Erde kam 2009 auf den Hund.

Man sieht: Hunde können ungeachtet ihrer Hunderasse Karriere machen. Bei Hundefreunde24.de finden Sie Rasseportraits aller Hunderassen.

 

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Border Collie – Das Arbeitspferd unter den Hunden

Der Border Collie zählt mit zu den sehr intelligenten Hunderassen. Um das Wesen dieser ganz speziellen Hundeart besser kennen zu lernen, sollen nachfolgende Fakten dienen.

  1. Der Border Collie bewegt sich knapp an der Grenzen zwischen Genie und Wahnsinn

    So beschreiben die Kenner dieser Hunderasse das Wesen des Border Collies.
    Wer es nicht glaubt, soll sich das Video „Border Collies in Action“ ansehen.
    Dort dirigiert ein irischer Schäfer zwei Border Collies völlig entspannt nur mit ein paar wenigen Wortkommandos und überwiegend mit einer Hütepfeife.

  2. Hütepfeife für Border Collies

    Hundefreunde24_HuetepfeifeDiese speziellen Pfeifen sind eine Erfindung der irischen Schäfer und gelangten nach der großen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts auch nach Australien und Neuseeland, wo sie noch heute bei den Schafhirten regelmäßig zum Einsatz kommen. Mit Hilfe der Pfeifsignale kann der Schäfer seine Border Collies auf wesentlich größeres Distanzen dirigieren. Früher waren sie ausschließlich aus Metall, heute bekommt man diese Spezialpfeifen auch in Kunststoff in speziellen Fachgeschäften.

  3. Wie funktioniert eine Hütepfeife?

    Die Handhabung dieser Pfeifen erfordert etwas Übung, ist aber keine Hexerei. Wer früher auf dem Volksfest eine sogenannte „Vogelpfeife“ erworben und anschließend benützt hat, weiß wie es geht.
    Beiliegende Gebrauchsanweisungen erklären die Vorgehensweise.
    Die Töne, die dabei entstehen, sind so vielfältig in Stimmlage, Länge, Tonfärbung, dass die vielen Tonnuancen erlauben, mehrere Hunde auf eine Vielzahl von Kommandos zu prägen.

  4. Hundeerziehung bei Hütehunden

    Die Ausbildung der Border Collies beginnt schon früh in der Kinderstube und dauert in der Regel bei gut geeigneten Hunden zwischen eineinhalb bis zwei Jahre. Danach arbeiten die hochspezialisierten Hunde bis zu ihrem 8-9 Lebensjahr und gehen dann in Rente.
    Die Ausbildung erfolgt durch das Ausnützen des Hütetriebes der Border Collies. Dieser ist meist so ausgeprägt, dass nach Auskunft eines irischen Schäfers (siehe Video) nicht mit Leckerlies ausgebildet wird. Das selbstbelohnende Ausleben des Triebes reicht vollkommen aus.

  5. Der Border Collie im Haus

    Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Border Collie als Haushund zu halten, muss sich im Klaren sein, dass diese Hunderasse ständig geistig und Körperlich gefordert sein will. Hundebeschäftigung ist ein unbedingtes „Muss“, wenn man nicht riskieren will, dass der Hund verkümmert. Hundsport wie Agility ist die ideale Alternative zur Arbeit mit freilebenden Schafen.

 

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Hunde leiden unter Hitze

Immer wieder kann man es in den Medien verfolgen: Hunde leiden unter der Gedankenlosigkeit vom Hundehalter. Gerade im Sommer, wenn das Thermometer wieder einmal die 30 Grad-Marke übersteigt. Nicht nur, dass Hunde unter den Lufttemperaturen leiden, sondern leider werden sie auch hirnlos bei sengender Hitze über den Asphalt geschleppt.
Kein Wunder dass die Hundegesundheit arg strapaziert wird.

HundepfoteDer Morgenspaziergang mit Hund ist eine Wohltat
Es sollte selbstverständlich sein, dass im Hochsommer der Mittagsspaziergang in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt wird. Insbesondere schwere Hunderassen wie Neufundländer, Retriever und Hovawart danken dem Besitzer diese einfach Maßnahme.
Es werden dabei nicht nur der Kreislauf des Hundes, sondern auch die Pfoten geschont.

Beim Spaziergang Hundepfoten immer im Blick haben

Obwohl die Hundepfote ein wahres Wunderwerk der Natur ist und vieles verträgt, ist der sonnenbeschienene Asphalt um die Mittagszeit oft eine Qual.
Machen Sie einfach einmal den Versuch, selbst barfuß auf der Teerstraße stehen zu bleiben. Schnell wird klar, dass – obwohl die Hundepfote wesentlich robuster ist – kein angenehmes Gefühl aufkommt.
Wenn schon um die Mittagszeit der Gassigang auf dem Programm steht, dann weichen Sie auf Wiesen oder Grünstreifen aus. Beobachten Sie aufmerksam ihren Hund, ob ein ungewöhliches Gehverhalten auftritt und handeln Sie schnell: Auch Hundepfoten können schwere Verbrennungen erleiden.

Gassi am Wasser
Eine Wohltat für jeden Hund ist eine Abkühlung in einem Weiher oder Bach. Selbst sonst wasserscheue Gesellen wachsen über sich hinaus. Neben der Abkühlung der Pfoten ist die abkühlende Wirkung auch für den Kreislauf des Hundes sehr wohltuend. Wohl dem, der in der Nähe eines Waldes wohnt und mit seinem Hund dort die täglichen Gassirunden drehen darf. Gerade im Hochsommer ist der Wald eine willkommene Alternative für den Spaziergang. Sollten Sie mit dem Auto dort hin fahren müssen bedenken Sie, dass ein aufgeheiztes Auto kein Aufbewahrungsort für Hunde ist. Bevor die Fahrt los geht, sollten sie das Auto gut durchlüften.

Vorbeugen ist besser als Heilen
Noch ein Tipp zum Schluss: nach jedem Spaziergang sollten Sie einen kurzen Blick auf die Hundepfote werfen. Oft hat sich ein Dorn oder Steinchen verfangen, dass später zu schmerzhaften Entzündungen führt. Eine Pflege – Winter wie Sommer – mit einem Hirschtalgstift ist für die Hundegesundheit eine gute Tat. Hundepflege muss sein.
Sollten Sie bei Verbrennungen Erste Hilfe beim Hund leisten müssen, sollten Sie vorher einenRatgeber von Hundefreunde24.de konsultieren.

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Unfall mit Hund

Eine dpa-Meldung schreckt auf: Laut einer Statistik des bayerischen Innenministeriums hat die Zahl der gemeldeten Hundebisse deutlich zugenommen.
Das deutet im ersten Augenblick auf riesige Probleme mit Hunden hin.

Kampfhunde nicht die Ursache

In Bayern wurden im Jahr 2014 533 Unfälle mit Hundebissen gemeldet. Schuld daran sind jedoch vermutlich nicht die gesteigerte Aggessivität von Hunden sondern die gewachsene Zahl von Hunden. Es ist also nicht der Rottweiler oder andere sogenannte Kampfhunde, die zu den vermehrten Beissattacken beigetragen haben.

Natürlich ist diese Nachricht sehr traurig. Vor allem deshalb, weil in den meisten Fällen der Unfall zu verhindern gewesen wäre. Schnell wird da der Ruf nach einem Pflicht-Hundeführerschein laut.

Einfache Regeln für den Umgang mit Hund

Es ginge so viel einfach, wenn der/die HundehalterIn ein paar Grundregeln beherrschen würde.

  1. Hunde dürfen nie alleine bzw. ohne Aufsicht eines Erwachsenen mit Kleinkindern spielen.
  2. Hunde brauchen ihre Ruhezone, ihren Rückzugsort.
  3. Ein gestresster Hund ist ein unberechenbarer Hund – auch für Erwachsene.

Man könnte diese Liste beliebig weiter führen. Wichtig ist es zu erkennen, dass ein Hund nie als Vernunftwesen, sondern immer als triebgesteuertes Tier zu sehen ist.

  • Ein Hund sieht in einem Kind kein schutzbedürftiges Wesen, sondern im schlimmsten Fall als einen Konkurrenten. Die stimmung zwischen Hund und Kind kann im schlimmsten Fall schnell „kippen“.
  • Ein in die enge getriebener Hund wird/muss sich wehren. Deshalb brauch ein Hund eine Ruhezone.
  • Ein unausgeglichener Hund neigt zur Angst. Angst kann sehr schnell in Agression umschlagen.

Kompetenter Rat aus dem Hundebuch und in der Hundeschule

Es gibt sehr kompetente Hundebuch-Ratgeber, die über dieses Thema eine Menge Anregungen geben. Und wie immer gilt, dass eine umfassene Information viel Leid ersparen kann.
Ein Wort zum Schluss: Hundeerziehung sollte heute eine Selbstverständlichkeit sein. Nachgewiesenermaßen passieren Unfälle mit erzogenen Hunden wesentlich seltener, als bei vermeintlich „glücklich“ aufgewachsenen Hunden.

Hundeführerschein in Niedersachsen

 

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