Die Zeckensaison ist angelaufen

Zecken sind wieder unterwegs

Nun ist sie wieder da: die Hoch-Zeit der widerlichen Plagegeister „Zecken“ oder auch gemeiner Holzbock genannt. Durch den milden Winter ist im Frühjahr 2014 mit einem vermehrten Auftreten der Blutsauger zu rechnen.
Gerade in milden Wintern überleben viele Wirtstiere für unangenehme Krankheiten. Stellvertretend für einige andere seien hier Mäuse und Ratten genannt. In ihnen schlummern zum Beispiel Borrelien-Bakterien. Als Überträger auf andere Lebewesen fungieren die bereits genannten Zecken. Hier gilt der Grundsatz: Vorbeugen ist besser als heilen.

Der Zeckenbiss

Der Zeckenbiss ist in der Regel zunächst mit einer schmerzhaften Schwellungen verbunden. Doch so harmlos das möglicherweise aussieht, so gefährlich kann die Entwicklung verlaufen. Denn Zecken können bei Mensch und Hund zahlreiche Krankheiten verursachen. Angesprochen wurde bereits die berüchtigte durch Bakterien ausgelöste Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt. Während viele Lebewesen immun gegen die spiralartigen Bakterien sind, kann es bei Menschen, Hunden, Katzen und Pferden zu schweren Komplikationen kommen.

Krankheitsverlauf bei der Borreliose

Wie beim Menschen verläuft die Borrelien-Infektion bei Hunden zunächst oft beschwerdefrei. Manchmal  tritt eine kreisrunde Rötung rund um den Einstichkanal des Zeckenrüssels auf, was ein erstes Indiz für eine Infektion bedeuten kann.
Oft tauchen aber erst nach einigen Monaten unspezifische Krankheitssymptome auf: Mattheit, Gelenk- und Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Fieberschübe.
Treten einige dieser Merkmale auf, so ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Mit einer Blutuntersuchung kann sehr schnell festgestellt werden, ob eine Borrelien-Infektion die Ursache für das Krankheitsbild ist. Der serologischen Antikörpertest weist nach, ob eine Infektion mit dem Erreger vor liegt.

Behandlung einer Borreliose-Infektion

Normalerweise ist nun eine Behandlung mit einem geeigneten Antibiotikum erforderlich. Diese dauert gewöhnlich mindestens vier Wochen.
Sehr oft verordnet der behandelnde Tierarzt seinen Patienten noch entzündungshemmende Schmerzmittel. Eine Behandlung einer Borreliose ist unbedingt erforderlich, da sie sonst chronisch werden könnte. Damit handelt man sich lebenslang die oben beschriebenen Symptome ein die weder für Mensch noch für das Tier angenehm sind.

Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Hund gesund erhalten, finden Sie bei Hundefreunde24 unter der Rubrik „Hund und Krankheit

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Eine Antwort auf Die Zeckensaison ist angelaufen

  1. David sagt:

    Sehr schöner Artikel, besonders der Tipp mit der chronischen Borreliose. Damit ist leider weder beim Tier noch beim Menschen zu Spaßen!

    Danke! 🙂
    David