Tiergestützte Therapie bei Demenz
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Aus dem Inhalt
Vor wenigen Jahren waren Tiere in Einrichtungen der Alten- und Dementenbetreuung noch unvorstellbar. Man befürchtete Risiken für die Hygiene und eine erhebliche Mehrarbeit für das Pflegepersonal.
Doch allmählich öffnen Einrichtungen ihre Türen für Hunde, Katzen, Meerschweinchen und andere Tiere: Ihre positive Wirkung auf alte und kranke Menschen ist enorm und jetzt auch wissenschaftlich beweisbar.
Studien zeigen, dass Tierbesitzer seltener unter Risikofaktoren wie hohen Blutfetten oder hohem Blutdruck leiden. Ängste und Gefühle von Einsamkeit reduzieren sich.
Dieser positive Effekt von Tieren auf ältere Menschen lässt sich noch steigern, wenn Tiere gezielt zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. In diesem Buch zeigen die Autoren, wie sich die Anwesenheit von Tieren gerade auf Menschen mit Demenz auswirkt: Wo menschliche Kommunikation endet, bauen Tiere Brücken, ein liebevolles Miteinander und emotionale Bindungen entstehen. Dies sind zentrale Komponenten bei der Begleitung und Betreuung von demenziell erkrankten Menschen!
Für die Pflegekräfte entsteht so ein entlastendes Milieu, in dem sie leichteren Zugang zu den Bewohnern finden. Gedächtnis- und Orientierungsleistungen von demenzkranken Menschen verbessern sich deutlich, wenn Tiere als »Pflegepartner« eingesetzt werden.
Der Herausgeber
Die »Bremer Schriften« verbinden eine Reihe von Publikationen aus den Arbeitsschwerpunkten des Instituts für angewandte Pflegeforschung (iap) an der Universität Bremen.

